Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie hier weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden. > mehr erfahren
Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
Regelungen Testament

Regelungen im Testament

22.10.2018

... nur Ihr Wille entscheidet

Was, wie viel und vor allem an wen Sie Ihr Vermögen vererben, dürfen Sie sich aussuchen. Sie können die gesetzliche Erbfolge beliebig abändern. Sie können auch engste Angehörige ausschließen und einen Freund bedenken. Gesetzliche Vorgaben gibt es - bis auf das verbriefte Recht auf den Pflichtteil für Ihren Ehegatten und die nächsten Verwandten - nicht.

Die Varianten

Möchten Sie zu Lebzeiten regeln, was mit Ihrem Vermögen in Zukunft geschehen soll, nutzen Sie Ihre Testierfreiheit und bestimmen Sie nach Belieben ...

wen Sie von Ihrem Ableben profitieren lassen möchten.

Legen Sie unbedingt in Ihrem Testament genau fest,

  Notieren Sie (eventuell) im Testament, welcher Erbe welchen Nachlassgegenstand bekommt, durch eine 

wie Ihr Vermögen über mehrere Generationen weitergegeben wird.

Ordnen Sie an, dass jemand erst Erbe wird, "nachdem zuerst ein anderer Erbe geworden ist" durch Benennung eines

wie Sie die ordnungsgemäße Verteilung Ihres Nachlasses sicherstellen wollen.

Betrauen Sie mit der Verwaltung und Verteilung Ihres Nachlasses einen

was die Erben tun und lassen müssen.

Geben Sie Aufträge und Weisungen an Ihre Erben durch eine

oder machen Sie die Erbschaft abhängig von einer

Pflichtteilsanspruch

Einen Haken hat Ihre Testierfreiheit freilich. Der Pflichtteil erspart Ihren nahen Angehörigen nämlich die Schmach der sogenannten Enterbung, selbst wenn Sie das so verfügt haben.

Auch wenn es Ihre Freude an der Testamentserrichtung einschränkt: (Noch)-Ehegatten und nächsten Verwandten steht ein Mindestanteil an Ihrem Vermögen zu. Die von Ihnen bevorzugten Erben werden diesen Pflichtteil nach Ihrem Ableben auszahlen müssen.

Nur unter sehr strengen Voraussetzungen kommt eine Entziehung des Pflichtteils in Betracht, sodass sich womöglich Ihr Wunsch nach Erbteil Null tatsächlich erfüllt.

Gut zu wissen

Auslegung - wenn der Inhalt unklar ist

Wenn aus einem Testament nicht eindeutig hervorgeht, was der Erblasser anordnen wollte, wird durch Auslegung des Testaments versucht, den wahren Erblasserwillen zu ermitteln. Es wird dabei auf den Zeitpunkt der Testamentserrichtung abgestellt. Zudem versuchen die zuständigen Richter durch Zeugenaussagen und Hinzuziehung von Schriftstücken oder Testamentsentwürfen sich ein möglichst eindeutiges Bild über den Willen des Verstorbenen zu machen. Falls eine Auslegung dennoch nicht möglich sein sollte und der Erblasserwille nicht eindeutig ermittelt werden kann, werden gesetzliche Regelungen herangezogen, die die Lücken im Testament schließen können.

 

Permalink

Tags: Testament

Ähnliche Beiträge:

Trennung

Ehegattentestament: Unwirksam bei Scheidung?

2.01.2019

Aktuelle Urteile

Ein gemeinschaftliches Testament von Ehegatten verliert seine Gültigkeit, wenn ein Ehepartner die Scheidung einreicht und der andere zustimmt. Die Ehepartner können dann für sich selbst jeweils neue Testamente aufsetzen. Auch ein Mediationsverfahren mit dem Ziel einer Versöhnung ändert nichts an der Unwirksamkeit des gemeinsamen Testaments. Dies hat das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.

Das Wichtigste zum Testament

Das Wichtigste - Kurz & Knapp

12.11.2018

Testament

Hier finden Sie das Wichtigste rund um das Thema Testament.

Testamentseröffnung

Testamentseröffnung

25.10.2018

Todesfall des Erblassers

Wie im Film: Die Erben sitzen gespannt dem Notar gegenüber und warten auf die Verlesung des Testaments - was wirklich bei der Testamentseröffnung passiert, erfahren Sie hier.

D.A.S. Leistungsservice

D.A.S. Leistungsservice

Immer eine gute Idee, wenn Sie in Sachen Recht nicht weiterwissen: Rufen Sie an! Der D.A.S. Leistungsservice steht Ihnen als Rechtsschutz-Kunden gern unter der gebührenfreien Direktwahl 0800 3273271 zur Verfügung!

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei