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Mädchen schläft im Bett

Kita: Welche Krankheiten sind meldepflichtig?

12.12.2018

Rechtsfrage des Tages:

Wer selbst Kinder hat, lernt im Laufe der Zeit unterschiedlichste Krankheiten kennen oder erinnert sich schaudernd an die eigenen Kinderkrankheiten. Gerade im Winter sind Husten, Halsweh und laufende Nasen an der Tagesordnung. Aber welche Krankheiten sind in Kita und Schule meldepflichtig?

Antwort:

Ist das Kind erkrankt, kann es je nach Schwere des Infekts ein paar Tage oder auch länger nicht in Kita, Schule, Hort und Co. Dauert die Erkrankung länger, bitten einige Schulen um ein ärztliches Attest. Ansonsten reicht eine einfache Entschuldigung. Und auch in der Kita brauchen Sie nicht anzugeben, warum Ihr Kind zu Hause bleibt. Bei manchen Krankheiten sind Eltern hingegen verpflichtet, die Einrichtung zu informieren.

Zu den meldepflichtigen Krankheiten gehören beispielsweise Windpocken, Masern, Keuchhusten oder Mumps. Und gerade zur Mützenzeit sind Kopfläuse ein großes Thema, die ebenfalls gemeldet werden müssen. Orientieren können Sie sich an der Liste in § 34 des Infektionsschutzgesetzes. Auch der Kinderarzt wird Sie bei einer entsprechenden Diagnose informieren. Bei bestimmten Krankheiten besteht ein Besuchsverbot des Kindes sowie eine Meldepflicht sogar, wenn eine andere Person im Haushalt daran erkrankt ist wie zum Beispiel Hepatitis A oder E.

Grund für die Meldepflicht ist der Umstand, dass bestimmte Infektionskrankheiten sich in Gemeinschaftseinrichtungen besonders schnell ausbreiten können. Durch die Meldung kann das Gesundheitsamt gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

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