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Auto mit Nebelschlussleuchte

Schlechte Sicht bei dichtem Nebel

28.11.2018

Rechtsfrage des Tages:

Nach wie vor müssen Sie morgens und abends mit teils dichtem Nebel auf der Straße rechnen. Eine Autofahrt wird dann schnell mal zum Blindflug. Welche rechtlichen Regeln gelten bei Nebel im Straßenverkehr?

Antwort:

Behindert Nebel die Sicht, ist die oberste Regel besondere Vorsicht. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit und den Abstand zum Vordermann den Sichtverhältnissen an. Grundsätzlich müssen Sie bei schlechter Sicht das Abblendlicht einschalten. Das Tagfahrlicht reicht nicht aus. Bei besonders schlechter Sicht können Sie auch die Nebelscheinwerfer nutzen. Bei nur leicht eingeschränkter Sicht lassen Sie diese aber lieber ausgeschaltet. Sie blenden damit nur die anderen Verkehrsteilnehmer.

Ähnliches gilt für die Nebelschlussleuchte. Diese darf aber tatsächlich nur bei starkem Nebel eingeschaltet werden. Während die Nebelscheinwerfer auch bei Schnee oder starkem Regen genutzt werden dürfen, ist die Nebelschlussleuchte wirklich nur für Sichtbehinderungen durch Nebel vorgesehen. Schalten Sie diese erst ein, wenn die Sicht unter 50 Metern liegt. Orientieren können Sie sich dabei an den Leitpfosten am Straßenrand. Diese haben einen Abstand von 50 Metern. Aber Achtung! In Kurven kann der Abstand auch geringer sein. Verschätzen Sie sich also nicht.

Nutzen Sie die Nebelschlussleuchte trotz ausreichender Sicht, droht Ihnen ein Bußgeld. Vor allem sollten Sie aber auch an die anderen Verkehrsteilnehmer denken. Ihr Hintermann wird durch die intensive Leuchte stark geblendet, wenn der Nebel nicht dicht genug ist.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im Verkehrsbereich, also zum Beispiel beim Autokauf, der Geltendmachung von Schadenersatz aufgrund eines Verkehrsunfalls oder einer Geschwindigkeitsübertretung mit anschließendem Bußgeldbescheid, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Autofahrer.

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Tags: Auto

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