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Lieferdienst

Dürfen Kinder Pakete annehmen?

22.11.2018

Rechtsfrage des Tages:

Mit der Weihnachtszeit naht auch wieder die Paketflut für die Paketdienste. Auch in diesem Jahr werden wieder unzählige Leute ihre Geschenke im Internet bestellen. Was aber, wenn bei der Anlieferung nur der Nachwuchs zu Hause ist?

Antwort:

In der Vorweihnachtszeit haben Paketzusteller so manchmal ihre liebe Not, der Masse von Paketen Herr zu werden. Da sind sie dankbar, wenn sie möglichst viele Pakete gleich bei der ersten Tour abgeben können. Aber dürfen sie Kindern Pakete und Päckchen aushändigen?

Wer ein Paket für einen anderen annimmt, wird rechtlich als Empfangsbote angesehen. Voraussetzung dafür ist, dass dieser zum Empfang ausdrücklich ermächtigt ist oder nach der Verkehrssitte davon ausgegangen werden kann. Geschäftsfähigkeit ist keine Voraussetzung dafür, als Bote tätig zu werden. Daher gilt auch der Merksatz: "Ist das Kind auch noch so klein, kann es doch schon Bote sein."

Im Grunde können also auch Kinder Pakete in Empfang nehmen. Allerdings geht die Verkehrsanschauung davon aus, dass geschäftsunfähige Kinder unter sieben Jahren nicht zur Entgegennahme ermächtigt sind. Kommt das Paket dann weg, haftet unter Umständen der Paketbote. Bei älteren beschränkt geschäftsfähigen Kindern kommt es auf die Reife und deren Entwicklungsstand an. Daher kann es passieren, dass ein Paketzusteller das Päckchen lieber beim Nachbarn abgibt als beim Kind, das die Tür geöffnet hat.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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