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Frau beim Einkaufsbummel

Verkaufsoffener Sonntag: Richtig geplant!

22.10.2018

Rechtsfrage des Tages:

Möchten Sie auch an einem verkaufsoffenen Sonntag Ihr Geschäft ankurbeln? Dann sollten Sie die Voraussetzungen kennen, wann sich am Sonntag die Ladentüren öffnen dürfen. Was müssen Sie beachten?

Antwort:

Die gesetzlichen Vorschriften zu den Ladenöffnungszeiten sind in den einzelnen Bundesländern teilweise leicht abweichend geregelt. Gleich ist in allen Bundesländern, dass Sie sich bei einem Antrag auf einen verkaufsoffenen Sonntag ordentlich ins Zeug legen müssen. Seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist die Genehmigung eines solchen besonderen Öffnungstages an strenge Voraussetzungen geknüpft.

Zulässig ist die Sonntagsöffnung nämlich nur aus Anlass von Märkten, örtlichen Festen, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen. Außerdem müssen mehr Besucher zu dieser Veranstaltung erwartet werden, als rein für den Anlass der Ladenöffnung. Die Behörden erwarten im Rahmen Ihres Antrags unter anderem eine möglichst genaue Beschreibung der Veranstaltung, eine Prognose der erwarteten Besucherzahlen und beispielsweise Erfahrungen aus früheren Veranstaltungen.

Anträge und Ideen können auch gesammelt und dann geprüft werden. Die Gemeinden können so bestimmte Sonntage als verkaufsoffen genehmigen. Wie viele dies pro Jahr sein dürfen, kann zwischen den Bundesländern variieren. Sie können sich natürlich auch informieren, welche Sonntage in Ihrer Gemeinde bereits genehmigt wurden und diese Tage nutzen. Umgekehrt sind Sie übrigens nicht verpflichtet, an einem verkaufsoffenen Sonntag Ihr Geschäft auch tatsächlich aufzusperren.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz für Selbständige: D.A.S. Rechtsschutz für Selbständige und Unternehmer, D.A.S. Rechtsschutz für Heilberufe, D.A.S. Rechtsschutz für Landwirte .

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Tags: Gewerbe

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