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Frau am Schreibtisch liest Brief

Adressbuchschwindel und Datenschutz

29.10.2018

Rechtsfrage des Tages:

Unternehmer aufgepasst! Erhalten Sie einen amtlich aussehenden Brief, sollten Sie diesen stets gründlich durchlesen. Und bevor Sie etwas unterschreiben, sollten Sie den "Adressbuchschwindel" kennen. Worum geht es?

Antwort:

Möchten Sie sich als Unternehmer korrekt verhalten, müssen Sie sich um diverse Dinge kümmern. Je nach Branche heißt es Gewerbeanmeldungen, Einträge im Handelsregister, Anmeldungen bei der Kammer und vieles mehr zu beachten. Damit ist auch stets einiger Briefwechsel verbunden. Seit langem nutzen immer wieder zwielichtige Firmen dieses Bestreben, um anderen das Geld aus der Tasche zu locken.

Schon vor Jahren erhielten Firmen und Selbständige reihenweise Briefe, mit denen sie sich für ein Branchenbuch kostenpflichtig anmelden sollten. Das Perfide: Die Schreiben hatten den Anschein, als wären es amtliche Anschreiben einer Behörde. Viele Geschäftsleute sind so in die Falle getappt und hatten Mühe, sich gegen Zahlungsaufforderungen zu wehren. Möglicherweise aufgrund der Unsicherheiten um die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), werden jetzt wieder ähnliche Schreiben bekannt.

Inhalt ist nun nicht mehr eine vermeintliche Adressaktualisierung für ein Register, sondern der Datenschutz. Dahinter steckt wiederum das Geschäftsmodell, Geschäftsleute in einen Vertragsschluss zu mogeln. Mit der DSGVO hat dies trotz Nennung in der Regel nichts zu tun. Seien Sie also wachsam und unterschreiben nicht vorschnell solche Briefe. Wenn Sie skeptisch sind, sollten Sie zunächst nachforschen oder sich fachkundige Hilfe holen.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz für Selbständige: D.A.S. Rechtsschutz für Selbständige und Unternehmer, D.A.S. Rechtsschutz für Heilberufe, D.A.S. Rechtsschutz für Landwirte

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Tags: Gewerbe

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