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Kind im Einkaufswagen

Eltern-Parkplatz: Parken ohne Kinder?

2.08.2018

Rechtsfrage des Tages:

Mit Kindern einkaufen zu gehen, ist aus verschiedenen Gründen eine Herausforderung. Häufig beginnt der Stress schon auf dem Parkplatz. Abhilfe sollten "Mutter-Kind-Parkplätze" schaffen. Was droht Parksündern, die ohne Kinder die Stellfläche nutzen?

Antwort:

Mutter-Kind-Parkplätze finden Sie meist in der Nähe des Ladeneingangs. Zudem sind sie häufig breiter, um Kinder leichter aus dem Auto holen zu können. Ärgerlich ist es für Familien, wenn diese Erleichterung durch bequeme Falschparker verhindert wird. Allerdings handelt es sich bei diesen speziellen Parkplätzen um einen Service, den beispielsweise Supermärkte oder auch Krankenhäuser anbieten. Eine gesetzliche Regelung werden Sie dazu vergeblich suchen.

Entsprechend droht Autofahrern ohne Kindern auch kein Bußgeld. Ganz ohne Folgen muss dieses Fehlverhalten aber dennoch nicht bleiben. Wer private Parkflächen nutzt oder in ein Parkhaus einfährt, akzeptiert die Nutzungsbedingungen des Betreibers. Dieser kann beispielsweise Vertragsstrafen, ein Hausverbot oder sogar das Abschleppen androhen, wenn besonders gekennzeichnete Parkplätze nicht zweckentsprechend genutzt werden. Auf jeden Fall müssen Sie durch ein Schild gut erkennbar auf die Folgen hingewiesen worden sein.  Auch wenn die Gerichte insbesondere mit der Vertragsstrafe uneinheitlich umgehen, sollten Sie schon aus Rücksichtnahme die besondere Zweckbestimmung der Parkplätze akzeptieren.

Übrigens: Parken Sie als Vater, Tante oder Großvater mit Kindern auf solchen Parkplätzen, brauchen Sie keine Konsequenzen zu befürchten. Viele Parkplatzbetreiber bezeichnen die Stellflächen daher zum Beispiel auch lieber als "Kunde-Kind-Parkplatz".

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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