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Männer auf Rennrad

Vatertag: Vorsicht mit dem Alkohol

9.05.2018

Rechtsfrage des Tages:

Am morgigen Vatertag werden wieder viele Väter und solche die es vielleicht noch werden wollen durch die Lande ziehen. Zu den traditionellen Vatertagsradtouren gehört neben Grillwürstchen und Nackensteaks meist auch reichlich Alkohol. Worauf müssen Sie bei Alkohol am Lenker achten?

Antwort:

Dass Sie sich angetrunken nicht ans Steuer Ihres Autos setzen sollten, dürfte hinlänglich bekannt sein. Aber auch auf dem Fahrrad müssen Sie Vorsicht walten lassen. Die Promille-Grenzen sind zwar nicht so streng wie beim motorisierten Verkehr. Allerdings kann eine Trunkenheitsfahrt auf dem Drahtesel Ihre Fahrerlaubnis in Gefahr bringen. Die Grenze für Radfahrer liegt bei 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration.

Allerdings kann das Auge des Gesetzes auch bei Radfahrern schon ab 0,3 Promille genauer hinschauen. Mit einer Anzeige können Sie nämlich auch rechnen, wenn Ihr Blutalkoholwert zwar unter dem Grenzwert liegt, Sie aber einen Unfall verursachen, Schlangenlinien fahren oder grob Verkehrsregeln missachten. Und nicht nur die Staatsanwaltschaft kann aufmerksam werden.

Werden Sie wegen Alkohol am Lenker verurteilt, kann sich auch die Fahrerlaubnisbehörde für Ihre grundsätzliche Fahrtauglichkeit interessieren. Folge kann die Anordnung eines "Depperl-Tests" sein. Daher sollten Sie bei Ihrer Vatertagstour mit dem Alkohol vorsichtig sein und die Abschlussbierchen besser im heimischen Garten trinken. Und noch ein Tipp: Haben Sie am Freitag keinen Brückentag, unterschätzen Sie nicht den Restalkohol. Auch wenn Sie sich wieder fit fühlen, sind Sie möglicherweise noch nicht wieder fahrtauglich.

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