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Kind angelt

Genehmigung für den Gartenteich

24.05.2018

Rechtsfrage des Tages:

Viele Gartenbesitzer träumen von einem Gartenteich. Bevor Sie aber mit der Planung starten, sollten Sie sich folgende Frage stellen. Brauchen Sie für das Anlegen eines Teichs eine Baugenehmigung?

Antwort:

Bunte Fische, üppige Seerosen und plätschernde Wasserspiele können den Erholungswert in der eigenen Grünanlage deutlich heben. Mit dem Griff zum Spaten ist es aber nicht getan. Neben der technischen Planung dürfen Sie auch die rechtliche Seite nicht außer Acht lassen. Kleinere Teiche im eigenen Garten sind grundsätzlich nicht genehmigungspflichtig. Ab welcher Größe aber eine Genehmigung eingeholt werden muss, kommt auf Ihren Wohnort an. Die Bundesländer haben dazu jeweils unterschiedliche Regelungen.

Während es teilweise auf die Größe der Wasseroberfläche ankommt, bestimmen manche Bundesländer die Genehmigungspflicht anhand des Wasservolumens. Beispielsweise in Hessen ist die maximal erlaubte Tiefe zudem begrenzt auf 1,5 Meter. In den meisten Bundesländern ist aber ein Teich mit bis zu 100 Kubikmeter Fassungsvermögen genehmigungsfrei. Aber auch der Bebauungsplan kann eine Rolle spielen. Soll Ihr Teich also etwas größer ausfallen, werden Sie um einen Besuch beim örtlichen Bauamt kaum umhinkommen.

Denken Sie auch daran, sich über die in Ihrem Bundesland einzuhaltenden Grenzabstände zum Nachbargrundstück zu informieren. Und vergessen Sie nicht Ihre Verkehrssicherungspflicht. Dies gilt insbesondere, wenn kleine Kinder in der Nachbarschaft wohnen. Auch wenn Sie diesen den Zutritt zu Ihrem Garten verbieten. Kommt es zum Unfall, haften Sie als Teichbesitzer.

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