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Geschenk

Ostergeschenke für Mitarbeiter

15.04.2019

Rechtsfrage des Tages:

Mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu Ostern können Sie Ihren Mitarbeitern Ihre Anerkennung zeigen. Damit sich aber das Finanzamt nicht auch über ein Ostergeschenk freuen kann, müssen Sie einiges beachten. Worauf kommt es an?

Antwort:

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Im Unternehmen können Sie auf diese Art Ihren Mitarbeitern Ihre Wertschätzung zeigen und die Motivation und Betriebstreue fördern. Stellen Sie Ihren Angestellten einen kleinen Schokohasen auf den Schreibtisch, ist das kein Problem. Soll die Aufmerksamkeit größer ausfallen, müssen Sie an die Lohnsteuer und die Sozialversicherungspflicht denken.

Die Grenze liegt bei einem Wert von 44 Euro pro Monat und Mitarbeiter. Bis zu diesem Betrag sind nach dem Einkommenssteuergesetz Sachzuwendungen abgabenfrei. Auch die Sozialversicherungsbeiträge fallen bis zu diesem Wert nicht an. Möchten Sie einem Mitarbeiter aus einem persönlichen Anlass wie Hochzeit oder der Geburt eines Kindes etwas zukommen lassen, liegt die Grenze bei 60 Euro. Ein Osterpräsent fällt aber nicht unter diese Zuwendung.

Aber Achtung! Überschreiten Sie die Grenze auch nur um einen Cent, geht die Abgabenfreiheit verloren. Spendieren Sie beispielsweise Ihren Mitarbeitern einen Einkaufsgutschein im Wert von 40 Euro und laden Sie zu einem betrieblichen Ostergrillen ein, kann die Freigrenze bereits überschritten sein. Zumindest, wenn die Kosten des Grillabends pro Person vier Euro übersteigen. Außerdem müssen Sie die Sachzuwendungen sorgfältig aufzeichnen und prüfen. Letzter Fallstrick: Geldzuwendungen fallen nicht unter die Sachzuwendungen. Kann sich Ihr Mitarbeiter den Restbetrag seines Gutscheins nach teilweisem Einlösen auszahlen lassen, können schon Probleme auftreten.

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Tags: Ostern Gewerbe

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