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Nebenkosten

Betriebskosten steuerlich absetzen

20.04.2018

Rechtsfrage des Tages:

Haben Sie auch gerade die Betriebskostenabrechnung für das letzte Jahr erhalten? Vergessen Sie die Abrechnung nicht bei Ihrer Steuererklärung. Was können Sie steuerlich geltend machen?

Antwort:

In der Nebenkostenabrechnung verbirgt sich so manche Position, die Ihre Steuerlast senken kann. Sie werden als haushaltsnahe Dienstleistungen bezeichnet. Im Rahmen der Betriebskosten können dies beispielsweise Hausmeisterkosten, Treppenhausreinigung oder aber auch die Kosten für den Winterräumdienst sein. Von diesem Ausgaben können Sie 20 Prozent geltend machen.

Aber Achtung! Das Finanzamt erkennt nur den reinen Arbeitslohn an. Materialkosten kommen Ihnen hingegen nicht zugute. Ein Beispiel: Sie müssen sich mit 200 Euro am Winterräumdienst beteiligt. Bei der Abrechnung entfallen 180 Euro auf die Arbeitskosten, mit 20 Euro sind Sie an den Kosten für Streugut beteiligt. Dann könnten Sie Ihre Steuerlast um 20 Prozent der 180 Euro Arbeitskosten senken, also 36 Euro.

Reicht Ihrem Finanzamt die Nebenkostenabrechnung mangels genauer Aufteilung nicht als Nachweis aus, bitten Sie Ihren Vermieter um eine detaillierte Aufstellung der Kostenpositionen. Waren Sie schnell und Ihre Steuererklärung ist bereits unterwegs, können Sie eine später zugehende Abrechnung auch im Folgejahr geltend machen. Übrigens können Sie auch andere haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich geltend machen. Haben Sie beispielsweise Ihre Wohnung frisch streichen lassen oder auf eigene Kosten einen neuen Fußboden verlegt? Die Rechnungen sollten Sie der Steuererklärung beifügen und die Kosten der Arbeitsstunden absetzen.

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