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Personen auf Bank mit Multimedia

Seriengenuss im Ausland

2.03.2018

Rechtsfrage des Tages:

Gehören Sie auch zu den Serienfans, die im Urlaub schmerzlich die neuesten Folgen rund um Ihre Helden vermissen? Damit ist zumindest teilweise ab Mitte März Schluss. Was versteckt sich hinter der Neuregelung zum Geoblocking?

Antwort:

Nutzen Sie kostenpflichtige Streamingdienste, konnten Sie diese in der Regel bislang nur in Deutschland nutzen. Grund ist das sogenannte Geoblocking. Mittels dieser Technik können bestimmte Inhalte im Internet regional gesperrt werden. Grund für den Einsatz dieser Technologie kann beispielsweise das länderspezifische Urheberrecht sein. Und so mussten Sie bisher im Urlaub außerhalb Deutschlands auf viele kostenpflichtige Online-Dienste verzichten.

Ab dem 20. März wird sich das ändern. Aufgrund einer neuen EU-Verordnung entfällt ab diesem Datum nämlich die Ländersperre. Sie können also künftig überall innerhalb der EU Ihre Online-Dienste für Filme und Serien, Sportberichte, Musik und andere Angebote nutzen. Dies gilt sowohl für einen Kurzurlaub, als auch beispielsweise für ein ganzes Auslandssemester. Die Aufenthaltsdauer im Ausland ist nämlich weit gesteckt. Zusätzliche Gebühren dürfen die Anbieter nicht erheben. Allerdings sind von der Neuregelung nur kostenpflichtige Online-Dienste betroffen. Dienste für kostenlose Angebote können weiterhin frei entscheiden, ob sie eine Sperre einrichten oder nicht.

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