Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie hier weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden. > mehr erfahren
Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
Energieausweis

Energieausweis: Noch gültig?

10.01.2019

Rechtsfrage des Tages:

Wollen Sie in diesem Jahr Ihr Haus verkaufen oder eine Wohnung vermieten? Dann sollten Sie sich den Energieausweis mal genau ansehen. Vielleicht ist er nicht mehr gültig. Wann brauchen Sie einen neuen Energieausweis?

Antwort:

Möchten Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten, müssen Sie für das Haus oder die Wohnung einen gültigen Energieausweis haben. Die ersten Energieausweise wurden im Jahr 2008 erstellt. Da diese in der Regel eine Gültigkeit von zehn Jahren haben, sind viele Ausweise seit dem 1. Januar 2018 ungültig geworden. Bleiben Sie in Ihrem Haus wohnen und planen weder einen Verkauf noch eine Vermietung, brauchen Sie nichts zu unternehmen.

Andernfalls müssen Sie einen neuen Energieausweis beantragen. Mit diesem Ausweis sollen Kauf- oder Mietinteressenten die energetische Beurteilung des Gebäudes einschätzen können. Die Effizienzklassen kategorisieren ein Gebäude zwischen der Klasse A als energetisch besonders gut bis Klasse G, die eine schlechte energetische Qualität besagt. Angaben über die tatsächlichen Energiekosten macht der Ausweis hingegen nicht.

Vermieten, verpachten oder verkaufen Sie ein Gebäude mit abgelaufenem Energieausweis, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit und ein Bußgeld droht. Übrigens sollten Sie auch an einen neuen Energieausweis denken, wenn Sie Ihre Immobilie modernisiert und beispielsweise neue Fenster eingebaut haben. Eine bessere Effizienzklasse kann den Wert des Gebäudes positiv beeinflussen.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es rund um die Immobilie, also zum Beispiel bei Ärger am Gartenzaun, Mängeln an der Mietwohnung oder bei einer Kündigung des Mietverhältnisses, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Mieter, Vermieter oder Eigentümer.

Permalink

Tags: Vermieter

Ähnliche Beiträge:

Küchenzeile

Mieterhöhung wegen selbst bezahlter Einbauküche?

4.12.2018

Aktuelle Urteile

Bei Mieterhöhungen ziehen Vermieter meist den örtlichen Mietspiegel als Vergleichsmaßstab heran. Der Mietspiegel bewertet die Wohnungen unter anderem nach ihrer Ausstattung. Hat der Mieter aber teure Ausstattungen wie eine Einbauküche selbst bezahlt, dürfen sie nicht die Höhe der Miete beeinflussen. Der Vermieter muss die Miete in solchen Fällen an vergleichbaren Wohnungen ohne Einbauküche ausrichten. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Balkon

Wohnungsausstattung: Was da ist, muss bleiben

25.09.2018

Aktuelle Urteile

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

Paar am Tisch

Tipps für Vermieter

28.06.2018

Schönheitsreparaturen

Lesen Sie hier, was Sie als Vermieter beachten müssen, damit es beim Auszug Ihres Mieters kein böses Erwachen gibt.

D.A.S. Leistungsservice

D.A.S. Leistungsservice

Immer eine gute Idee, wenn Sie in Sachen Recht nicht weiterwissen: Rufen Sie an! Der D.A.S. Leistungsservice steht Ihnen als Rechtsschutz-Kunden gern unter der gebührenfreien Direktwahl 0800 3273271 zur Verfügung!

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei